Tafsir/Exegese 112. Sure Al-Ichlas (Die Aufrichtigkeit) - Vers 1-4

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http://www.al-Koran.de/tafsir/112/1.htm

 قُلْ هُوَ اللَّهُ أَحَدٌ ﴿1﴾

(1) Sprich: Er ist Allah, Einer.

Diese Sure ist mekkanisch.

Der Inhalt dieser Sure:

Diese Sure konzentriert sich auf die Einheit Gottes. In vier kurzen Versen definiert sie diese Einheit auf eine Art und Weise, wodurch sie keiner weiteren Definition benötigt.

Offenbarungsgrund:

Bezüglich des Offenbarungsgrunds dieser Sure heißt es in einer Überlieferung von Imam al-Sadiq (a.), dass er sinngemäß sagte: „Die Juden wandten sich an den Gesandten Allahs und sagten: „Beschreibe uns deinen Herrn!“ Daraufhin schwieg er drei (Tage) lang und antwortete ihnen nicht. Daraufhin wurde die (Sure) offenbart: „Sprich: Er ist Allah, Einer“, bis zum Ende der Sure.“[i]

Es wurde gesagt, dass der Fragende Abdullah bin Suriya der Jude war. Und es wurde gesagt, dass Abdullah bin Salam den Propheten (s.) dies in Mekka fragte und er daraufhin Muslim wurde. Und es wurde gesagt, dass ihn die Götzenanbeter in Mekka dies fragten.[ii] Und es wurde gesagt, dass es die Christen in Najran waren, die dies den Propheten (s.) fragten. 

Auf jeden Fall gibt es keinen Widerspruch zwischen diesen Überlieferungen, da es sein kann, dass diese alle dem Propheten (s.) dieselbe Frage gestellt haben und sie dieselbe Antwort erhielten und das ist nur ein Beweis für die Großartigkeit dieser Sure.

Die Vorzüge dieser Sure:

Es gibt sehr viele Überlieferungen, welche die hohe Stellung dieser Sure unter den anderen Suren aufgezeigt haben:

In einer Überlieferung über den Gesandten Gottes (s.) heißt es, dass er fragte: „Gibt es jemanden unter euch, der nicht fähig dazu ist ein Drittel des Koran in einer Nacht zu rezitieren?“ Es wurde gesagt: „Oh Gesandter Gottes und wer kann das aushalten?“ Daraufhin sagte der Prophet: „Liest (die Sure): Sprich: Er ist Allah, Einer.“[iii]

Über Imam al-Sadiq (a.), dass er gesagt haben soll: „Bei wem ein Tag vergeht, an dem er alle fünf Gebete verrichtet und dabei nicht die Sure „Sprich: Er ist Allah, Einer“ rezitiert hat, dem wird gesagt: Oh Diener Gottes, du gehörst nicht zu den Betenden.“[iv]

Über Sahr bin Sa’d al-Sa’adiy, dass er sagte: Ein Mann kam zum Propheten (s.) und beschwerte sich über seine Armut und seinen geringen Unterhalt. So sagte ihm der Prophet (s.): „Wenn du in dein Haus eintrittst, so sprich den Gruß, wenn jemand darin vorhanden ist und wenn niemand darin vorhanden ist, so sprich den Gruß und rezitiere einmal die Sure „Sprich Er ist Allah, Einer.“ So tat dieser Mann dies und Allah (swt) mehrte seinen Unterhalt und sogar den Unterhalt seiner Nachbarn.[v]

 

Das ist nur ein Teil von sehr vielen Überlieferungen über die großartige Stellung und den Lohn dieser Sure. Jedoch wie kann es sein, dass diese Sure einem Drittel des Koran entspricht? Es wurde gesagt, dass der Grund ist, weil der Koran drei Kategorien vereint: Die Urteile, die Glaubensüberzeugung und die Geschichte. Und diese Sure zeigt die Glaubensüberzeugung in einer verkürzten Art auf.

Und es wurde auch gesagt, dass der Koran aus drei anderen Kategorien besteht: dem Ausgangspunkt (der Einheit Gottes), dem Endpunkt (der Auferstehung) und dem, was dazwischen ist und diese Sure klärt über den ersten Punkt, d.h. der Einheit Gottes, auf. 

Als eine Antwort auf die vielen Fragen bzgl. der Eigenschaften Allahs (swt), die von einzelnen Personen und Gruppen gestellt wurden und sich mehrmals wiederholten, antwortet der Vers:

 

(1) Sprich: Er ist Allah, Einer.

Exegese:

 

Das Wort „sprich“ ist ein Aufruf an den Gesandten Gottes (s.) das aufzuzeigen, was Allah (swt) dem Propheten offenbart hat. 

 

Das Personalpronomen „Er“ deutet darauf hin, dass Allahs (swt) heilige Existenz in vollkommener Verborgenheit liegt und ihn die beschränkten Gedanken der Menschen nicht umfassen können, auch wenn Seine Zeichen deutlicher sind, als alles andere, so wie der Erhabene sagt: „Wir werden ihnen Unsere Zeichen an (allen) Horizonten und in ihnen selbst zeigen, damit ihnen aufgezeigt wird, dass es die Wahrheit ist.“ (41.53). Und nach dem Personalpronomen zeigt der Vers diese verborgene Wahrheit auf und sagt: „(Er ist) Allah, Einer!“

In einer Überlieferung über Imam Muhammad al-Baqir (a.) heißt es sinngemäß: „Die Ungläubigen haben auf ihre Götter auf eine direkte Art hingewiesen. So sagten sie: Dies sind unsere Götter, die zu spüren und mit den Blicken zu erfassen sind. So zeig du uns, oh Muhammad, deinen Gott, zu dem du aufrufst, so dass wir ihn sehen und erfassen können und keinen anderen Gott außer ihm anbeten. So offenbarte Allah, der Erhabene, (den Vers): „Sprich: Er (huwa) ist Allah, Einer“. Das „h“ (im Wort „huwa“ – „Er“) steht für die Bestandhaftigkeit und das „wa“ steht dafür, dass er durch die Blicke nicht umfasst und von den Sinnen nicht gespürt werden kann.“[vi]

Und über den Fürsten der Gläubigen, Imam Ali (a.), dass er sagte: „Ich sah al-chidr (a.) eine Nacht vor (der Schlacht) von Badr im Traum und so sagte ich ihm: „Lehre mir etwas, wodurch ich gegen die Feinde siegreich sein kann.“ So sagte er (al-chidr): „Sag: Oh Er, oh außer dem es kein Er gibt, außer Er.“ Als ich erwachte, erzählte ich dies dem Gesandten Gottes (s.), so sagte er mir: „Oh Ali, dir wurde der großartigste Name (Allahs) (al-Ism ul-A’tham) gelehrt.“[vii]

 

Das Wort „Allah“ ist eines der Namen des Herrn und Schöpfers. In einer Überlieferung von Imam Ali (a.) heißt es, dass auf alle erhabenen und wunderschönen, göttlichen Eigenschaften in diesem einen Wort bzw. Namen hingewiesen wurde und aus diesem Grund wurde auch dieser als der großartigste Name Allahs (swt) (al-Ism ul-A’tham) bezeichnet. 

 

Er ist auch der einzige Name, der nur auf den Erhabenen bezogen werden kann. Die restlichen Namen bzw. Eigenschaften sind eher Beschreibungen erhabener Eigenschaften, wie z.B. der Allwissende, der Allbarmherzige, der Schöpfer, der Versorger usw., und kann auch in einer verkleinerten Form auf andere bezogen werden, wie z.B. wenn man von einer wissenden Person spricht oder von einer gnädigen, großzügigen usw..

Dieser erhabene Name wurde von einer beschreibenden Eigenschaft abgeleitet. Es wurde gesagt, dass es von dem arabischen Wort „walah“ abstammt, d.h. so viel wie „Ratlosigkeit“ oder „Verwirrtheit“, da der Verstand ratlos und verwirrt ist über das erhabene Dasein Gottes und es nicht verstehen und erfassen kann. 

Es wurde auch gesagt, dass dieser erhabene Name von dem Wort „alih“ abgeleitet wurde, was „Diener“ oder „Anbeter“ bedeutet. Und „al-ilaah“ ist der Angebetete. Daraufhin wurde die „hamzah“ (das „i“ bei „ilaah“) weggelassen und ein „a“ und ein „l“ hinzugefügt, so dass daraus „Allah“ wurde und es nur noch auf den Erhabenen bezogen wurde. Auf alle Fälle, wie auch immer dieser erhabene Name abgeleitet worden ist, so ist es ein Name, der sich nur auf den Erhabenen bezieht und die Bedeutung des Daseins hat, der alle vollkommenen Eigenschaften vereint und frei ist von jeglichen Unvollkommenheiten und Fehlern. Dieser heilige Name wurde mehr als ein Tausend Mal im heiligen Koran erwähnt und kein anderer Name wurde so oft erwähnt wie dieser. 

Das Wort „Einer“ stammt vom arabischen Wort „wahad“ (eins) ab. Daher sagten einige, dass die Worte „‘ahad“ und „wahad“ dieselbe Bedeutung haben und damit ist Jener Einer gemeint, dem keiner gleicht in Seinem Wissen, Seiner Macht und Seiner Barmherzigkeit und Gnade. 

 

Es wurde allerdings auch gesagt, dass es einen Unterschied gibt zwischen „‘ahad“ und „wahad“ und zwar, dass das Wort „‘ahad“ nur auf jenes bezogen wird, bei dem es keinen Plural gibt, weder in Gedanken noch in der Außenwelt. Daher ist es nicht möglich es zu zählen, anders als das Wort „wahad“, von dem es einen Zweiten und Dritten geben kann, sei es in Gedanken oder in der Außenwelt. Daher sagt man im Arabischen auch: „lam ya’ti ‘ahad (keiner ist gekommen), was daraufhin deutet, das kein einziger Mensch gekommen ist. Allerdings wenn man sagt: „lam ya’ti ‘ahad“ (Nicht einer ist gekommen), so kann es sein, dass zwar nicht einer, aber zwei oder drei gekommen sind.[viii]

Und es wurde auch gesagt, dass das Wort „‘ahad“ darauf hindeutet, dass Allah (swt) nicht zusammengesetzt ist, weder in der Außenwelt noch im Verstand. Wohingegen das Wort „wahad“ auf die Einheit seines Daseins hindeutet. 

Zusammengefasst können wir sagen, dass Allah (swt) „‘ahad“ und „wahad“ ist, jedoch mit der Bedeutung, dass sein Dasein Eins ist und dass Ihm nichts und niemand gleicht.

 

 

 اللَّهُ الصَّمَدُ ﴿2﴾

(2) Allah, der Absolute (der Aufgesuchte)

Dies ist eine weitere Eigenschaft des Erhabenen und die Koran-Ausleger sowie die Sprachwissenschaftler haben diesem Wort viele Bedeutungen zugeschrieben.

Al-Raghib al-Isfahani sagt in seinem Werk „al-Mufradat“: „Al-samad“ (der Absolute) ist jener Herr, der bei (bestimmten) Angelegenheiten aufgesucht wird. Es wurde auch gesagt, dass „al-samad“ derjenige ist, der Absolut ist in Seinem Dasein.

In dem Werk „Mu’jam maqayis al-lugha“ heißt es: „Al-samad“ hat zwei Stämme: 1. „Al-qasd“, das heißt, dass Er aufgesucht wird, 2. die Standfestigkeit. Daher ist Allah (swt) al-samad, da die Diener Ihn aufsuchen mit ihren Bittgebeten und Bedürfnissen.[ix] Und es könnte sein, dass diese zwei Stämme die Basis von dem, was an Bedeutungen für das Wort „samad“ genannt wurde, darstellten, wie z.B.: der Große, mit der höchsten Großartigkeit. Derjenige, der von den Leuten mit ihren Bedürfnissen aufgesucht wird. Derjenige, außer Dem es keinen Höheren gibt. Und Derjenige, der verbleibt, nach dem die Schöpfung zunichte gegangen ist.

In einer Überlieferung von Imam Hussein (a.), werden einige Bedeutungen für das Wort „samad“ genannt, und zwar: 

 

- Derjenige, der nicht isst und trinkt.

- Derjenige, der nicht schläft.

- Derjenige, der schon immer war und auf immer verbleiben wird (der Ewige).

 

In einer Überlieferung von Muhammad bin al-Hanafiyyah (r.), heißt es, dass er sinngemäß sagte: „Al-samad ist der Absolute, der nicht abhängig ist von anderen.“

Und andere sagten, dass „al-samad“ derjenige ist, der zu den Dingen sagt: „Sei!“ und sie dann sind. Es gibt auch viele weitere Überlieferungen, die ähnliche Bedeutungen nennen und in manchen heißt es, dass die Verse, die danach kommen, diesen Vers erläutert haben. Das heißt: „(1) Sprich: Er ist Allah, Einer. (2) Allah, der Absolute (der Aufgesuchte)“ und dann folgt die Erläuterung davon und zwar: „(3) Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden. (4) Und nicht ebenbürtig ist Ihm einer.“

Das Vorhandensein so vieler Bedeutungen, die diesem Wort zu geschrieben werden, deutet darauf hin, dass es ein sehr umfangreiches Wort ist, welches alle Eigenschaften der Geschöpfe verneint und ablehnt. Jedoch ist die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes: der Herr, Der von den Menschen aufgrund ihrer Bedürfnisse aufgesucht wird, wobei Er absolut und unabhängig ist.

Was den Grund betrifft, weshalb es in den Versen heißt: „Sprich: Er ist Allah, Einer. Allah der Absolute“ und nicht: „Er ist der Absolute“ oder: „Er ist Allah, Einer, der Absolute“, so sagt Allamah Tabataba’i an dieser Stelle, dass es daran liegen könnte, dass jeder dieser zwei Sätze alleine ausreichen würde, um Allah (swt) zu beschreiben, denn beides sind Eigenschaften, die nur Ihm zugeschrieben werden können.[x]

 

 

لَمْ يَلِدْ وَلَمْ يُولَدْ ﴿3﴾ وَلَمْ يَكُنْ لَهُ كُفُوًا أَحَدٌ ﴿4﴾

(3) Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden. (4) Und nicht ebenbürtig ist Ihm einer.

 

(3) Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden.

 

Dieser Vers antwortet auf jene unter den Juden, Christen und polytheistischen Arabern, die an die Dreifaltigkeit glauben: Dem Vater, dem Sohn und dem heiligen Geist. Die Christen glauben daran, dass Jesus (a.) der Sohn Gottes sei und die Juden glauben, dass Esra (Uzair) der Sohn Gottes sei: „Die Juden sagen Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn…“ (9.30) Und die polytheistischen Araber glaubten, dass die Engel die Töchter Gottes seien: „…und sie dichten Ihm (fälschlich) Söhne und Töchter an ohne Wissen…“ (6.100)

 

Aus den Überlieferungen kann man entnehmen, dass die Zeugung im Vers: „Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden“ eine umfangreiche Bedeutung hat, welche jegliche Erzeugnis von Materiellem umfasst. Jedoch die erste und offenkundige Bedeutung dieses Verses ist, dass Allah (swt) weder gezeugt wurde, d.h. keinen Vater hat und auch niemanden gezeugt hat, d.h. keinen Sohn hat und somit die Behauptungen der Christen, Juden und polytheistischen Araber falsch und gelogen sind. Wie kann es auch sein, dass Allah (swt) einen Sohn hat, wo Er doch über allem Materiellen steht und dieses erschaffen hat?

 

(4) Und nicht ebenbürtig ist Ihm einer.

 

Mit dem Wort „kufu‘‘ (ebenbürtig) wurde zunächst jener gemeint, der jemandem in der Stellung, der Stufe und der Kraft ähnelt. Daraufhin wurde dieses Wort für jegliche Ebenbürtigkeit benutzt.

 

Das heißt, niemand ist wie Allah (swt) und niemand gleicht Ihm, erhaben sei Er. Allah (swt) ist viel zu erhaben, als dass Ihm jemand mit seinen Schwächen und seiner Begrenztheit ähneln könnte. Niemand ähnelt Allah (swt) in Seinem Dasein und niemand hat dieselben Eigenschaften wie Allah (swt) und niemand gleicht Allah (swt) in Seinen Handlungen.

 

Der Fürst der Gläubigen (a.), sagt in einer seiner Reden in Nahj ul-Balagha: „Er zeugte nicht, so dass Er (von jemand anderem) geboren worden war, und Er wurde nicht gezeugt, denn sonst wäre Er zu einem Begrenzten geworden. Er ist hoch erhaben darüber, sich Söhne genommen zu haben, und Er ist rein, um Frauen zu berühren (für den Zeugungsakt). Die Vorstellungskraft kann nicht an Ihn heranreichen, um Ihn zu bemessen, noch kann Ihn der Scharfsinn sich einbilden und Ihn sich vorstellen. Die Sinne können Ihn nicht erfassen, um Ihn wahrzunehmen, und die Hände können Ihn nicht berühren, um Ihn zu befühlen.“[xi]

 

Diese großartige Beschreibung zeigt die exakten Bedeutungen der Einheit Gottes auf.

 

 

 

[i] Quelle: Bihar ul-Anwar, Band 3, Seite 220, Hadith Nr. 9

[ii] Quelle: Tafsir ul-Mizaan, Band 20, Seite 390

[iii] Quelle: Tafsir Nour ul-Thaqalayn, Band 5, Seite 705, Hadith Nr. 42

[iv] Quelle: Tafsir Nour ul-Thaqalayn, Band 5, Seite 699, Hadith Nr. 1

[v] Quelle: Tafsir Majma‘ ul-Bayan, Band 10, Seite 541

[vi] Quelle: Bihar ul-Anwar, Band 3, Seite 221, Hadith Nr. 12

[vii] Quelle: Bihar ul-Anwar, Band 3, Seite 221, Hadith Nr. 12

[viii] Quelle: Tafsir ul-Mizaan, Band 20, Seite 449

[ix] Quelle: Mu’jam maqayis al-Lugha, von ibn Faris, Band 3, Seite 39

[x] Quelle: Tafsir ul-Mizaan, Band 20, Seite 450

[xi] Quelle: Nahj ul-Balagha – Pfad der Eloquenz, 186. Predigt Über Tauhid (Einheit Allahs)  und die Prinzipien des Wissens; mhaditec Verlag.

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