Die Pfege von Tieren

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Die Pflege von Tieren

Einmal kam ein Mann zum Propheten Muhammad (s.a.a.s.), mit sich trug er ein paar Habseligkeiten und einen Kasten. Er sagte, "O Gesandter Gottes! Während ich durch einen Dschungel ging, hörte ich das Gezwitscher ein paar Babyvögel. Ich nahm sie und legte sie in diesen Kasten. In dem Moment kam ihre Mutter, und flatterte um meinen Kopf herum.

Der Prophet (s.a.a.s.) sagte, "Stell sie hin". Als der Mann den Kasten auf den Boden stellte, schloss sich die Mutter ihrer jungen Vögel an. Das sehend, fragte der Prophet (s.a.a.s.) den Mann, dem das Staunen im Gesicht stand, "sind Sie über die Zuneigung der Mutter zu ihren Jungen überrascht? Ich schwöre auf Ihn (Allah dem Allmächtigen), der mich gesandt hat, dass Gottes Liebe zu seinen Dienern größer ist als die Liebe dieser Mutter, zu ihren Jungen. Bringen Sie diese Vögel wieder dahin, wo Sie sie hernahmen, und lassen Sie die Babyvögel mit ihrer Mutter zusammen."

"Fürchten Sie Gott auch im Hinblick auf Tiere" sagte der Prophet des Islams, "reiten Sie sie, wenn sie dazu in der Lage sind, geritten zu werden, und steigen sie von ihrem Rücken ab, wenn sie müde sind; sicher gibt es einen Lohn, für das gute und sanfte Umgehen mit Tieren, und für das Wasser das sie ihnen zum trinken geben."

Der Islam lehrt uns, dass Tiere die gleichen Rechte haben wie ein Mensch. Sie sollten nicht schlecht behandelt, gefoltert oder verlassen werden, ohne Futter oder Wasser.

Imam Ali (a.s.) hatte einige Enten in seinem Haus, um die er sich immer sorgte. In der Zeit vor seinem Tode, bat er seine Söhne, sich gut um die Tiere zu kümmern, falls sie das nicht schaffen, sollten Sie die Enten frei lassen.

Der Heilige Qur'an sagt uns, dass es aus Allahs Sicht, keinen Unterschied zwischen der Welt der Menschen und der Tierwelt gibt.

[6:38]„Kein Getier gibt es auf der Erde, keinen Vogel, der auf seinen zwei Schwingen dahinfliegt, die nicht Gemeinschaften wären gleich euch. Nichts haben Wir in dem Buch ausgelassen. Zu ihrem Herrn sollen sie dann versammelt werden." 

Der Gesandte Gottes (s.a.a.s.) führte einmal das rituelle Waschen (Wudhu) für das Gebet, mit Wasser aus einem Krug durch. Eine Katze ging dort entlang und schaute den Krug mit einem durstigen Blick an. Der Prophet begriff sofort, dass die Katze sehr durstig war, so hörte er mit dem Waschen (Wudhu) auf und legte den Krug vor die Katze. Erst nachdem die Katze ihren Durst völlig gestillt hatte, machte er den Wudhu noch einmal. 

Durch so ein Handeln zeigt uns der Prophet, dass das Löschen des Dursts sogar eines kleinen stummen Tieres eine edle Tat ist, die die völligste Aufmerksamkeit bekommen sollte, und die man machen muss bevor man sich dem Gebet zu Allah (swt) zu wendet.

Das islamische Zentrum Imam Ali (a.s.)

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